Chorproben sind dazu da, dass Sängerinnen und Sänger unter Leitung eines Chorleiters Chorstücke, Gesänge und Lieder einüben, um sie bei Gelegenheit einem Publikum vorzuführen und dadurch Freude zu verbreiten. Chorproben werden aus gutem Grund aber auch hin und wieder dazu genutzt, vorhandene zwischenmenschliche Beziehungen der Chormitglieder untereinander zu pflegen, weil sie einen wesentlichen Bestandteil einer guten Chorgemeinschaft ausmachen und gemeinsames Singen Spaß machen soll.
In diesem Jahr war es wieder so, dass für die Gesangstunde am letzten Dienstag vor Fassenacht – es war in diesem Jahr der 25. Februar – das Erscheinen der Sängerinnen und Sänger in närrischer Kleidung „angeordnet“ worden war. Am Ende der zeitlich verkürzten Probe begrüßte Präsident Richard Sauer die Anwesenden in Reimform und bedankte sich dafür, dass die farbig umgestaltete Beleuchtung das närrische Erscheinungsbild ins rechte Licht setzten konnte. Auch später brachte er noch ein Gedicht über einen chaotischen Chor zu Gehör, der hoffentlich nicht auf unseren Chor zutrifft. Etwa ein Dutzend aus den Reihen des Chores hatten sich vorbereitet und gaben witzige Reden, Gedichte und Lieder zum Besten. Dabei ging es um Witze, „verunglücktes Heimwerken“ oder Omas Schürze. Einiges wurde musikalisch von Detlev am Klavier oder Petra auf der Gitarre begleitet. Alle sangen aus Leibeskräften mit, soweit man die Texte kannte. Lieselotte war nicht anwesend, kam aber etwas später als Clown gekleidet und illuminiert mit einem fröhlichen „Helau“ zur Tür herein und sorgte bei allen für eine gelungene Überraschung. Man saß zusammen, schunkelte und lachte. Für das leibliche Wohl war auch gesorgt, und niemand musste hungern, denn es gab reichlich zu essen und zu trinken.
Alles in allem war es wieder einmal ein fröhlicher Abend. Alle, die dabei waren, hatten viel Spaß. Gut gelaunt und froh gestimmt traten alle zu später Stunde den Heimweg an. Es ist sicher einer Überlegung wert, ob es bei nächster Gelegenheit dieser Art nicht möglich ist, Tanzmusik „aus der Konserve“ anzubieten, denn Platz für ein Tänzchen wäre reichlich vorhanden.
"Schee war´s!"